Nächste Rohvolution in Speyer am 30. September und 1. Oktober 2017
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Nützliche Küchenhelfer

Sehr oft werde ich gefragt, welche Geräte und Küchenutensilien ichzu Hause habe, um all die tollen Gerichte zu zaubern. Und viele Neulinge in der Rohkost sind ersteinmal ratlos und wissen nicht, was sie sich alles anschaffen müssen. Viele sind aber auch erstmal überfordert, da in vielen Bücher, Online-Videos und Internetseiten so viele Informationen rund um das Rohkostthema zu finden sind.

Ich hatte am Anfang nicht wirklich viele Geräte gehabt und daher ist auch mein Rat an alle, die damit anfangen wollen, kauf dir ein gutes Messer und ein Schneidebrett, dann bist du fürs erste gut ausgestattet. Am Anfang will man sich ja auch nicht gleich die teuren Geräte kaufen, denn man weiß ja oft nicht, ob die Rohkost überhaupt etwas für einen ist. Man stellt sich ja noch die Frage: Komme ich mit der Rohkost zurecht? Kann ich solche Mahlzeiten überhaupt zubereiten? Ist es mir nicht sdoch zu aufwändig? Und, und, und…

Daher mein Tipp: Fang bitte klein an!

Also, ein ordentliches Messer und ein Holzschneidebrett sind optimal für den Anfang.

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Jetzt kannst du dir schonmal jede Menge Gerichte zubereiten, wie z.B. Salate, Beilagen, aber auch richtige Hauptmahlzeiten.

Tipp: Wenn in Rezepten die Rede ist von einem Dörrgerät, dann brauchst du dir nicht gleich ein Dörrgerät anzuschaffen! Dein Backofen tut es auch erstmal. Einfach die kleinste Temperatur einstellen und die Tür einen Spalt weit offen lassen. Die Tür des Backofens bleibt mit einem Holzlöffel offen, den du dazuwischen klemmst.

 

Das nächste wichtige Utensil in der Rohkostküche, ist ein Mixer. Auch da habe ich klein angefangen und habe zuerst einmal meinen alten Mixer rausgekramt. Denn so wirklich gebraucht habe ich früher eigentlich nie einen Mixer. Aber mein alter der hat es ersteinmal auch getan. So konnte ich meine Mahlzeiten um Smoothies bereichern und das war wirklich eine Bereicherung. Heute kann ich mir meinen Mixer nicht mehr wegdenken. Ich verwende ihn mindestens 3-4 mal am Tag. Und weil ich so oft den Mixer im Einsatz habe, habe ich mir dann nach langer Zeit der Überlegung, des Austestens, des Sammelns von Erfahrungsberichten den Vitamix gekauft. Und ich muss sagen, der ist Gold wert! Und ich möchte ihn auch nicht mehr missen. Den Vitamix findest du hier.

Mittlerweile gibt es ein neues Modell, das ich selbst getestet habe und auch toll finde. Wer also noch keinen Vitamix hat, kann sich überlegen, ob er sich das neueste Gerät anschafft. Es hat etwas mehr PS und den neuen breiteren Behälter finde ich praktischer als den schmalen. Jedoch kann man den Behälter auch gesondert kaufen.

Hier geht`s zum neusten Modell Vitamix Pro 750.

Das Vorgängermodell (TNC 5200), das es zu einem tollen Schnäppchenpreis gibt, findest du hier.

Vitamix in Edelsteinoptik

Neben dem Vitamix siehst du den Personal Blender stehen. Den habe ich mir erst viel später gekauft, um einen Mixer für Kleinigkeiten zu haben und, was noch viel wichtiger für mich war, einen Mixer für unterwegs zu haben. Egal wo ich für längere Zeit hinfahre, ich nehme immer den Personal Blender mit. So bin ich unabhängig und kann mir überall schnell einen Smoothie zubereiten. Ok, der ist nicht so sämig, wie der Smoothie aus dem Vitamix, aber für unterwegs optimal. Und er nimmt total wenig Platz weg. Hier findest du den Personal Blender.

 

Meine Nussmilch stelle ich selbst her. Das ist total einfach und schmeckt soooo lecker. Kauf dir ein Nusssieb und dann kannst du dir deine Nussmilch auch selbst herstellen! Hier findest du einen Nussmilchbeutel.

Tipp: Ein Wäschenetz aus dem Drogeriemarkt tuts auch!

 

Da ich gerne frische Sprossen esse und ungern die fertig gezogenen Sprossen aus dem Supermarkt esse, habe ich mir Keimgläser gekauft. Ich empfehle dir auf jeden Fall die Keimgläser und nicht die Sprossenétagere. Die Sprossenétagere ist meiner Meinung nach etwas umständlich zu handhaben und nicht alle Samen lassen sich darim keimen. Immer wieder verstopfen die Abflusslöcher mit Samen, die sich beim Spülen darin festsetzen. Dann fummelt man mit einer Nadel dran herum… Jeder der die Sprossenétage schonmal verwendet hat, um Sprossen zu ziehen, kennt das!

Ach ja, für diejenigen, die noch nie eine Sprossenétagere in der Hand hatten oder nicht wissen, was das ist und wie es funktioniert. Die Sprossenétagere besteht aus 3 Etagen, einem Auffangbecken und einem Deckel. Die eingeweichten Samen gibt man direkt auf die jeweilige Etage und wässert 2x am Tag. Das soll so funktionieren, dass man oben Wasser reingibt und das Wasser dann durch die beiden anderen Etageren in die Auffangschale läuft. Wenn die Samen jedoch zu klein sind, setzen sie sich im Abfluss der jeweiligen Etage fest und verhindern so das Wässern.

Hier findest du die Etagere.

Sehr zufrieden bin ich mit meinen Sprossengäser! Und das Sprossen ziehen finde ich hier soooo einfach! Einfach die eingeweichten Samen in das Glas geben, untern Wasserhahn halten, Glas umdrehen und Wasser wieder rausschütten, fertig! Auf dem zweiten Bild siehst du, dass das Glas einen Schraubdeckel mit Siebeinsatz hat. Einfach das Glas verkehrt herum in den Ständer stellen, damit überschüssiges Wasser in die Auffangschale fliessen kann. Hier findest du die Sprossengläser.

Probiert es einfach selbst aus, mit was ihr besser zurecht kommt.

 

Die nächste großse Anschaffung war mein Dörrgerät und auch hier habe ich sehr viele Bewertungen gelesen, habe mich im Geschäft mit Fachpersonal unterhalten, mit Leuten gesprochen, die die unterschiedlichen Dörrgeräte im Einsatz haben und mich dann für den Sedona entschieden. Hauptausschlaggeber war, dass der Sedona die Temperatur besser hält als die anderen Dörrgeräte. Bei den anderen gab es größere Temperaturschwankungen und wenn ich nicht über die 42 Grad drüberkommen will, dann sollte das Gerät schon ziemlich genau sein. Aber es ist auch schön, durch die Glastür sich das Dörrgut anschauen zu können. Die meisten anderen Dörrgeräte haben eine Plastiktür, die noch nicht mal fest am Geräte dran ist und leider das Dörrgerät etwas “billiger” aussehen lassen. Und das bei dem Preis… Auch ist die Digitalanzeige des Sedona auch ganz nett!

Hier findest du den Sedona, den es jetzt auch mit einer Stahloptik gibt!

Für diejenigen, die noch nicht die Böden eines Dörrgerätes kennen und eventuell nicht wissen, von was ich in meinen Rezepten spreche, hier ein Bild. Je nach Größe des Dörrgerätes hast du bis zu 9 dieser Böden mit den Matten. Dazu gibt es dann auch noch die Dörrfolien, die man auf diese Böden legt, bevor man das Dörrgut darauf gibt. Ich verwende diese Dörrfolien nicht, sondern lege Backpapier auf die Böden.

 

Seit neuestem habe ich auch einen Entsafter. Ich habe mir lange Zeit damit gelassen, denn bevor man einen Entsafter kauft, sollte man sich lieber den Vitamix und den Sedona zulegen. Aber jetzt war es bei mir soweit! Ich habe lange getestet und ausprobiert und jetzt steht die Green Star in meiner Küche. Ich bin absolut begeistert von ihr und möchte sie auch nicht mehr missen. Hier findest du die Green Star.

Übrigens, so groß ist der Reinigungsaufwand überhaupt nicht, wie alle immer behaupten!

 

Und dann gibt es da noch so ein paar kleinere Küchenhelfer, die ich fast täglich im Einsatz habe

Wenn ich Lust auf Spaghetti habe, dann finde ich die Nudelmaschine genial. Mit der kannst du jedes härtere Gemüse und Obst in Spaghetti oder kleine und große Schillerlocken verwandeln. Und das Auge isst ja bekanntlich mit! Mir schmecken die Nudeln gleich viel besser, wenn ich sie mit der Nudelmaschine mache anstatt von Hand. Aber natürlich kannst du Nudeln auch mit einem einfachen Sparschäler schneiden. Dann hast du Bandnudeln!

Hier geht`s zum Spiralschneider von Lurch.

 

Jedoch ist und bleibt mein Favorit beim “Nudeln machen” der Joyce Chen Spiralschneider aus den USA.

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Du kannst ihn ganz bequem über Amazon USA kaufen. Die Lieferzeit beträgt ca. 7-10 Tage. Hier ist der Link zum Joyce Chen.

Und hier findest du den Test zwischen dem Lurch Spiralschneider und dem Joyce Chen.

Diese beiden Reiben finde ich ganz hilfreich. Mit dem auf dem Bild unten links zu sehnenden Gemüsehobel bekomme ich z.B. Auberginen hauchdünn geschnitten für das leckere Antipast. Hier geht`s zum Gemüsehobel, mit dem man übrigens auch Obst wunderbar kleinbekommt!

Auf dem Bild siehst du rechts eine Reibe, mit der ich z.B. Äpfel rappe. Hier geht`s zur Reibe.

Beides habe ich schon ziemlich lange tagtäglich im Einsatz und beide schneiden noch wie am ersten Tag. Daher kann ich die absolut empfehlen.

Was ich auch sehr hilfreich finde, gerade auch, wenn man aus amerikanischen Büchern die Rezepte zubereitet, sind die Cups. Am Anfang hatte ich solche Messbecher noch nicht gehabt, aber ich habe dann eine Kaffeetasse genommen und die Mengen abgeschätzt.

Mit der Multiflex Backmatte kann man wunderbar Teige drauf ausrollen ohne dass es überall klebt.

 

Ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte und dass es für dich jetzt einfacher ist zu entscheiden, was du am Anfang brauchst oder nicht. Wenn du Fragen haben solltest, dann schreibe mir und ich berate dich gerne!