Nächste Rohvolution in Speyer am 30. September und 1. Oktober 2017
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Fragen und Antworten

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  • Was ist überhaupt Rohkost?

    Ganz einfach gesagt ist Rohkost alles, was die Natur hervorbringt. Das bedeutet, dass die Nahrung nicht gekocht, gebacken oder in einer anderen Art und Weise stark erhitzt wird. Durch das Erhitzen werden für uns Menschen so wichtigen Vitamine, Enzyme und Mineralien zerstört. Deshalb ist die Zahl 42 auch in der Rohkost so wichtig. Denn 42 Grad ist die Temperaturgrenze, die in der Rohkost nicht überschritten werden sollte. Jede Temperatur darüber zerstört die wertvollen Inhaltsstoffe.
    Die Rohkost umfasst also alle pflanzlichen unerhitztenWas zählt nicht zur Rohkost: Alle Produkte, die in irgendeiner Art und Weise weiterverarbeitet wurden und dadurch nicht mehr natürlich sind (also so nicht in der Natur vorkommen würden).

  • Warum sind die 42 Grad in der Rohkosternährung so wichtig?

    In der Rohkosternährung werden die Gerichte nicht über 42 Grad erhitzt, da durch das Erhitzen der Nahrung die wichtigen Inhaltsstoffe verändert bzw. zerstört werden. Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme sind wichtig für unseren Körper. Sie sind sehr temperaturanfällig und erst ab einer Temperatur über 42 Grad werden sie zerstör. Daher achtet ein Rohköstler sehr stark auf die Temperatur.

  • Welche Vorteile hat eine Rohkosternährung?

    Der wesentliche Vorteil einer Rohkosternährung ist die immense Energie, die du in dir spürst. Du wirst relativ schnell merken, dass du viel fitter und vitaler geworden bist und viel leistungsfähiger bist als noch vor deiner Umstellung. Du wirst dich nach einem Essen voller Power fühlen und nicht mehr in ein Mittagsloch fallen, da dein Körper nicht mehr alle Energie zur Verdauung benötigt.Ich kann nur allen Menschen mit Depression, depressiven Störungen empfehlen, sich rohköstlich zu ernähren. Du wirst ein sehr starkes Glücksgefühl in dir spüren und es gibt einfach keine tristen Tage mehr für dich.Sämtliche Krankheiten werden aus deinem Körper verschwinden. Ich bin hier das beste Beispiel dafür. Jeder Körper hat Selbstheilungskräfte, die durch diese Art der Ernährung wieder aktiviert werden. Dein Körper wird wieder in der Lage sein, sich von Krebs, Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, Arteriosklerose und vielen anderen Krankheiten selbst zu heilen.Musst du dich morgens aus dem Bett quälen, wenn der Wecker geht und stehst dann mit aufgequollenen Augen vorm Spiegel und erkennst dich kaum wieder? Bei mir war das auch früher mal so gewesen. Heute kann ich mich kaum noch an so einen Zustand erinnern. Ich bin morgens schon vor meinem Wecker wach, bin total gut gelaunt, topfit und mein Spiegelbild lacht mir fröhlich entgegen. Und früher war ich ein totaler Miesepeter morgens gewesen.Dein Körpergewicht wird sich sehr schnell regulieren und überflüssige Pfunde werden automatisch purzeln.Dein Erscheinungsbild insgesamt wird sich ändern. Du wirst eine sehr reine Haut bekommen, die Talgproduktion normalisiert sich, Poren werden kleiner und Unebenheiten verschwinden ganz von selbst. Früher litt ich an starken Hautausschlägen und selbst als Erwachsene hatte ich Pickel. Das ist alles heute verschwunden. Akne, Neurodermitis und Ekzeme werden verschwinden.Außerdem werden sich deine Haare und Nägel verändern. Am Anfang habe ich ziemlich viele Haare verloren und ich hatte schon Sorge gehabt, dass ich eventuell zu wenig für die Haare wichtige Nährstoffe zu mir nehme. Aber genau das Gegenteil war eingetroffen. Ich bekomme viele neue Haare und diese sind vollkommen gesund und glänzen. So ist es auch mit den Nägeln.

    Eine Rohkosternährung ist Genuss pur! Wenn die Leute hören, dass ich Rohköstler bin, dann denken viele „Oh, die Arme! Die kann ja nichts mehr essen!“ Dabei ist genau das Gegenteil der Fall und ich würde wetten, dass mein Speiseplan abwechslungsreicher ist als der von Kochköstlern. Aus Rohkost kann man die unglaublichsten Gourmetgerichte zaubern, die auch noch unglaublich lecker schmecken.

    Gelüste verschwinden vollständig! Früher hatte ich immer zur selben Tageszeit Lust auf etwas Süßes. Das ist komplett verschwunden. Heute kann mir einer mit Pizza, Pasta, Kuchen oder sonstigem konventionellen Essen gegenübersitzen und mir macht es überhaupt nichts aus. Ganz im Gegenteil, meine Sinne haben sich sehr verändert unter anderem auch der Geruch und Geschmack. Alleine der Geruch von vielen konventionellen Lebensmitteln empfinde ich als äußerst schlecht und unwohlriechend. Und das fing schon relativ am Anfang meiner Umstellung an, dass diese Gelüste nachließen. Ist schwer zu glauben, ist aber wirklich so!

    Zum Schluss seien noch die Umwelt und die vielen Tiere erwähnt, die nicht mehr auf meinem Speiseplan stehen. Wenn sich die Menschen nur ein bisschen mehr Richtung Rohkost ernähren würden, dann würde es weniger Qualen für die Tiere geben und es gäbe eine geringere Schadstoffbelastung.

  • Was gehört auf einen Rohkostspeiseplan?

    Das aller wichtigste in einer rohköstlichen Ernährung sind grüne Smoothies bzw. grüne Säfte. Ich kann mir heute nicht mehr vorstellen, einen Tag ohne meinen grünen Smoothie zu beginnen! Generell ist das Blattgrün eines der wichtigsten Nahrungsmittel für uns Menschen. Es versorgt uns mit allem wichtigen, was wir zu Leben brauchen. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass das Blattgrün Krankheiten heilen kann.Was ist deiner Meinung nach das stärkste Tier der Welt? Was meinst du? Ich denke dann gleich an einen Elefanten oder an einen Gorilla. Und wenn man sich dann mal anschaut, was diese beiden Tiere überwiegend fressen, dann ist das Grünzeug! Ihre Hauptnahrung sind grüne Blätter. Meint man gar nicht, dass ein Elefant oder ein Gorilla komplett ohne Fleisch auskommt. Nach Meinung vieler müssten die doch ohne Fleisch nur noch aus Haut und Knochen bestehen! An diesem Beispiel sieht man, wieviel Power in Grünem drinsteckt!Eine weitere Frage an dich: Hast du mal von einem in freier Wildbahn lebenden Elefanten mit Bluthochdruck, einer übergewichtigen Giraffe oder einem an Diabetes leidenden Gorilla gehört? Die Tiere, die noch nicht vermenschlicht wurden, sind nicht krank und werden es auch nicht. Anders sieht das bei den Tieren im Zoo oder bei denen zu Hause aus. Unsere Krankheiten sind selbst gemachte Krankheiten durch eine falsche Lebensweise. Sie entstehen langsam, sehr langsam. Von Kindheit an. Und je älter wir werden, desto kränker werden wir auch. Dabei ist es so einfach. Der Schlüssel liegt in der Ernährung.Alle grünen Gemüse, Salate, Kohl, Wildkräuter und Algen sollten der Hauptbestandteil deiner Ernährung sein. Dabei gilt die Regel, je grüner desto besser! Und das hat was mit dem Chlorophyll zu tun. Das Chlorophyll ist unserem Blut (Hämoglobin) fast identisch. Der einzige Unterschied ist, in Blut ist Eisen in Chlorophyll Magnesium enthalten. Grünes enthält wie kein anderer Stoff alle wichtigen Nährstoffe und das Chlorophyll kann wunderbar vom Blut aufgenommen, um es im Körper zu verteilen.Viele Fragen sich jetzt bestimmt, ob roher Kohl nicht zu schwer zu verdauen ist. Das hat jedoch überhaupt nichts mit dem Kohl, sondern hängt damit zusammen, dass Menschen in der westlichen Zivilisation viel zu wenig Magensäure produzieren, die die Nahrung verdauen kann. Und wenn dann die Nahrung noch zu wenig gekaut wird, ist sie eine Herausforderung für den Körper. Die nichtverdauten Nahrungsreste gären im Magen-Darmtrakt und führen zu Problemen.Da kommen dann aber wieder die grünen Säfte oder Smoothies ins Spiel. Hier wird die Pflanzenfaser aufgebrochen und können leicht vom Körper aufgenommen werden. Mit der Zeit wird sich der Körper regulieren und man kann dann auch ohne Probleme diese Nahrungsmittel auch als Salat zu sich nehmen.Als nächstes sind alle anderen Gemüse und Früchte zu nennen. Wobei meine Empfehlung ist, den Verzehr von Früchten der jeweiligen Jahreszeit anzupassen. Früchte eignen sich wunderbar im Sommer, wenn es draußen schön warm ist. Im Winter sollte man den Früchtekonsum stark einschränken. Früchte haben eine kühlende Wirkung. Viele Rohköstler sind oft am frieren, weil sie zu viel Obst verzehren. Und wenn es dann draußen auch noch kalt ist und man sich nicht mal für ein paar Minuten in die Sonne stellen kann, dann fühlt man sich ziemlich kalt und unwohl.Als nächstes möchte ich die Sprossen erwähnen. Sie können nicht nur eine Mahlzeit verfeinern sondern enthalten auch noch jede Menge Eiweiß. Außerdem schmecken sie auch noch lecker. Ich habe zu Hause immer einen Vorrat an gekeimten Sprossen. Sehr lecker finde ich Mungbohnen, Alfalfa, Radieschen, Rucola und Bockshornklee.Auch jegliche Arten von Nüssen sind in einer Rohkosternährung wichtig. Eine bestimmte Menge an Cashewkernen, Macadamianüsse, Paranüsse und Walnüsse habe ich immer zu Hause. Jedoch sollten sie im Verhältnis zur restlichen Ernährung nur einen geringeren Stellenwert einnehmen.Dulse, Wakame, Nori und Kelp sind Algenarten. Sie schmecken nicht nur lecker, sondern stecken auch voller wichtiger Vitamine und Spurenelemente. Mit den Noriblätter kann man z.B ein rohköstliches Sushi zubereiten, mit den anderen auch mal einen Spaghettisalat oder Pasta.

  • Wo kann ich einkaufen?

    Ich kaufe den Großteil meines Gemüses und Früchte auf dem Wochenmarkt ein, der immer mittwochs und samstags in der Stadt ist. Und hier gehe ich nicht zu einem x-beliebigen Stand, sondern zum dem Stand, wo Obst und Gemüse in Bioqualität und nach Demeterrichtlinien angeboten wird.Am Anfang meiner Umstellung wusste ich nicht wirklich, was und in welcher Menge ich brauche. Das hat sich dann aber mit der Zeit eingespielt. Das liegt aber auch daran, dass ich heute den Kühlschrank aufmachen kann, die vorhandenen Lebensmittel sehe und direkt weiß, welches Gericht ich zubereiten kann. Am Anfang sah das noch ein bisschen anders aus und ich war schon etwas überfordert mit all den verschiedenen Lebensmitteln.Ein Tipp von mir: Plane das, was du jeden Tag morgens, mittags und abends essen wirst im Voraus.Ich habe mir einen Tag vorm Markt einen Plan gemacht, was ich gerne in den folgenden Tagen essen möchte. Aus Büchern oder aus dem Internet habe ich mir die Zutaten der Rezepte rausgeschrieben und mit dieser Liste bin ich dann zum Markt gefahren.Der Vorteil ist, dass du die richtigen Obst und Gemüsesorten zu Hause hast und somit auch deine Rezepte zubereiten kannst. Ein weiterer Vorteil ist, dass deine Vorräte komplett verbraucht werden, bis zum nächsten Markttag. Dir verdirbt nichts und du hast weniger Müll und musst keine Lebensmittel wegwerfen.Wenn ich auf dem Markt mal etwas vergessen haben sollte oder etwas nicht ausreicht, dann habe ich im Nachbardorf einen Bauernhof mit Hofladen, der nach Demeterrichtlinien anbaut. Schaut einfach mal in eurer Umgebung, solche Bauernhofläden gibt es fast überall. Auch in der Nähe von Städten.Und dann gibt es da ja noch die Natur, wo man viele verschiedene Wildkräuter sammeln kann. Ganz umsonst! Und die sollten ja den Großteil der Ernährung ausmachen. Und Grünflächen und Parks gibt es sogar in Städten. Manche Städte haben auch urbane Gärten. Googelt mal danach.

  • Wie sieht der Alltag der Rohkostlady aus?

    Morgens trinke ich immer einen grünen Smoothie. Ich versuche, so vielseitig wie möglich den Smoothie zuzubereiten, denn wenn ich jeden Tag die selben Zutaten nehmen würde, dann würden mir andere wichtige Nährstoffe fehlen. Daher wandle ich ihn jeden Tag etwas ab. Maximal 3-4 Zutaten enthält mein Smoothie.
    Je nach Saison habe ich die Auswahl zwischen den vielen verschiedenen Kohlsorten, Wildkräuter, Spinat, Mangold, Feldsalat, Portulak, Stangensellerie, Gurke, Beeren, und und und. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten. Und was bei mir immer für ein bisschen Süße sorgt ist ein Apfel.

    Mittags esse ich meistens einen großen Salat mit Cräcker oder Sprossen. Auch hier versuche ich, Abwechslung reinzubringen. Und da gibt es so viele unterschiedliche Salate, ich glaube, ich könnte das ganze Jahr über an jedem Tag einen anderen essen, ohne einen ein zweites mal zu essen. Aber auch ich hab ja so meine Lieblingssalate und die gibt es dann gerne mehrmals.

    Abends esse ich oft ein rohköstliches Gericht. Das können rohköstliche Ravioli aus roter Beete oder Kohlrabi sein, oder rohköstliche Spaghetti mit einer Käse- oder Bolognesesauce, oder gefüllte Pilze, oder meine Auberginen mit Tomatenfüllung,…

    Am Wochenende gibt es dann oft etwas Aufwändigeres wie z.B. Rohkost-Pizza, Rohkost-Lasagne, Rohkost-Burger, Chili sin Carne, Rohkost-Falafel, Rohkost-Enchiladas, Rohkost-Sushi,… Es gibt soooo viele verschiedene Möglichkeiten!

    Und wenn Freunde zu Besuch kommen, dann gibt es auch mal eine leckere Torte, wie z.B. diese lecker cremige Bananen-Schoko-Torte letztes Wochenende

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  • Welche Wildkräuter kann ich essen?

    Hier ein paar wichtige Kräuter, die man fast auf jeder Wiese finden kann:Brennnesseln, Gundermann, Giersch, Vogelmiere, Brombeerblätter, Himbeerblätter, Löwenzahn, Spitzwegerich, Taubnessel, echtes Labkraut, Storchschnabel, Sauerampfer, Frauenmantel, Wicken

    Und auch die Blüten kann man essen: Gänseblümchen, Löwenzahn, Taubnessel, Wiesenschaumkraut, Storchschnabel, Gundermann, Habichtskraut, Waldmeister, Giersch

  • Welche Öle verwendet die Rohkostlady?

    Ich verwende Rohkostöle, die ich von einer Ölmühle aus dem Saarland beziehe. Hier weiß ich, dass die Öle auch tatsächlich Rohkostqualität haben. Denn nicht jedes kaltgepresste Öl ist tatsächlich “kalt gepresst” worden. Ein kaltgepresstes Öl, so wie man es im Handel erhält, ist schonmal um die 70 Grad heiß gewesen. Das liegt an den Ölmühlen und dem Mahlvorgang, bei dem Hitze entsteht. Jedes andere konventionelle Öl, das nicht mit “kaltgepresst” deklariert ist, war noch viel heißer gewesen. Und das bedeutet, dass all die tollen Inhaltsstoffe des Öles kaputt sind.
    Ein rohköstliches Öl stammt von einer Ölmühle, die extrem langsam dreht und zusätzlich noch gekühlt wird. Der Produktionsprozess dauert um ein Vielfaches länger, aber das Öl ist jeden Cent wert. Übrigens gibt es nur sehr wenige solcher Ölmühlen in Deutschland. Unter “Meine Empfehlungen” findest du meine Ölmühle.

    Am liebsten esse ich übrigens Olivenöl, Hanföl und Leinöl.

  • Woher bekomme ich mein Eiweiß?

    Das ist eine wirklich häufig gestellte Frage! Was mich jedesmal wundert, denn es gibt für den Körper viel lebenswichtigere Nährstoffe, die bei einem Mangel starke körperliche Beeinträchtigungen bewirken. Da ist das Eiweiß total harmlos im Vergleich dazu.

    Was die wenigsten wissen, unser Körper ist in der Lage, Eiweiß herzustellen. Besser gesagt, unser Darm ist dazu in der Lage. Die Bakterien im Darm können aus den Ballaststoffen aus unserer Nahrung Eiweiß herstellen. Voraussetzung ist jedoch ein gesunder Darm! Und in unserer Zivilisation haben die meisten Menschen mit einem trägen Darm zu kämpfen. Der Darm arbeitet nicht mehr richtig, weil er total verschlackt ist und dann kann er auch kein Eiweiß mehr produzieren. Zudem kann ein sehr verschlackter Darm auch generell nicht wirklich gut die Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen.
    Zudem braucht unser Körper nicht die riesigen Mengen an Eiweißen, wie uns von der Industrie vorgegaukelt wird. Übermäßiger Eiweißkonsum führt übrigens zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko und begünstigt Osteoporose und Rheuma.
    In grünen Pflanzen und Kräutern stecken nicht nur viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, sondern auch Eiweiße. Durch Mixen der Kräuter werden die Zellwände aufgebrochen und stehen dem Körper somit in einer optimalen Form zur Verfügung.

    In der Rohkosternährung sind die Haupteiweißlieferanten Blattgrün, Hanfsamen, Nüsse und Samen. Sie sind regelrechte Eiweißbomben!

  • Welche Tipps hat die Rohkostlady sonst noch?

    • Bitte mach kein Dogma aus der Ernährung! Mach dir das Leben nicht zu schwer. Wenn dir mal eine Zutat fehlen sollte oder du keine tolle Bioware bekommen solltest, dann improvisiere. Jedes Rezept von mir ist nur ein Vorschlag, wo es so viele verschiedene Varianten zu gibt.
    • Sei nicht zu streng mit dir selbst, denn wenn mal was nicht gleich auf Anhieb funktionieren sollte, dann ist das kein Beinbruch. Beim nächsten Mal wird es wieder besser gehen.
    • Halte durch! Aller Anfang ist schwer. Und gerade der Anfang mit der Rohkosternährung. Denn hier hat man keine Oma oder Mama in der Küche stehen, wo man sich das ein oder andere abkucken oder von der man lernen kann. Hier ist Eigeninitiative gefragt. Aber es lohnt sich!
    • Bio, regional, saisonal. Selbst im Winter gibt es eine riesige Produktpalette von tollen Früchten und Gemüsen. Fragt beim Gemüsehändler nach, wo seine Lebensmittel herkommen. Es gibt einem ein tolles Gefühl, wenn man regionale Bauern unterstützen kann.
    • Kauf dein Klopapier im Supermarkt aber nicht deine Lebensmittel!
      Gehe auf die Märkte in deiner Umgebung. Du wirst hier viel frischeres und auch leckeres Obst und Gemüse finden. Außerdem ist es einfach nur schön, über einen Markt zu schlendern und sich all die vielen Marktstände anzuschauen J
    • Geh in die Natur raus und sammle dir deine Wildkräuter. Nirgendwo sonst gibt es sie frischer und preiswerter! Schau dich mal um. In deiner Region wird bestimmt eine Wildkräuterwanderung angeboten, wo du alles rund um Kräuter erklärt bekommst. Besorge dir vielleicht noch ein Kräuterbuch mit Bildern, damit du direkt nachschlagen kannst, wenn du auf der Wiese stehst und Kräuter gefunden hast.
    • Mit einer guten Planung hast du schon die halbe Miete gewonnen. Plane im Voraus deinen Tag, was du wann essen möchtest, damit du auch alle Lebensmittel zur Zubereitung vorrätig hast.
    • Je mehr Rohkost du in dein Leben lässt desto mehr wirst du davon profitieren.  Aber das wirst du mit der Umstellung nach und nach selbst erfahren.
    • Ernähre dich von gesunden, unbehandelten und unverarbeiteten Früchten und Gemüse, Samen und Nüssen, so wie die Natur es auch für uns Menschen vorgesehen hat.
    • Iss das was dir gut tut und nicht das, wo andere sagen, dass man es essen soll.

6 comments

  1. Hallo Rohkostlady,

    habe vor einer Woche Deine Homepage entdeckt – danke dafür. :)
    Hier habe ich viele wertvolle Tipps gefunden.
    Ich ernähre mich seit Februar zu 90% Rohköstlich – manchmachl gekochte Kartoffeln, Wildreis o.ä. –> wie stehst Du dazu?

    Ich habe leider den Artikel nicht mehr gefunden….. was hat es mit dem Trockenbürsten des Körpers aufsich?
    Gerne auch per E-Mail :)

    Liebe Grüße

    Marion

    • Liebe Marion,

      das freut mich, dass dir meine Seite gefällt und vor allem dass du schon viele Tipps für dich finden konntest :)

      Toll, dass du dich in einem so hohen Maß rohköstlich ernährst! Bestimmt wirst du so einige Veränderungen an deinem Körper bemerkt haben.
      Wenn dir die gekochte Nahrung gut tut und wenn du das Gefühl hast, dass du es brauchst, dann iss es ohne schlechtes Gewissen zu haben, weil es mal keine Rohkost ist. Eine Rohkosternährung ist wunderbar, wenn jemand jedoch das Verlangen nach gekochter Nahrung hat, dann sollte man dem nachgehen. Vor allem aber auch mal hinterfragen, warum man gerade darauf Lust hat. Hat es was mit Gewohnheit zu tun oder mit bestimmten Erinnerungen oder Gefühlen oder der Erziehung? Spür einfach mal in dich hinein.

      Das mit dem Trockenbürsten weiß ich nicht ganz, was du da gelesen hast. Schreib mir hierzu vielleicht nochmal, dann kann ich deine Frage besser beantworten.

      Alles Liebe,
      die Rohkostlady

      • Hello,
        danke für die rasche Antwort!

        das mit dem Trockenbürsten muss ich wohl doch wo anderes gelesen haben, sorry! :)

        aber ich habe das hier gefunden: http://www.rohkostwiki.de/wiki/Hautreinigung_und_-pflege

        vielleicht kennst Du es schon.

        Die Kartoffeln, Wildreis, esse ich als Abwechslung bzw. weil diese für den Körper basisch sind.
        Dass man Wildreis keimen lassen kann, habe ich z.B. nicht gewusst, das werde ich sicher demnächst ausprobieren ;) – mal schauen, ob das sogar besser schmeckt als tot gekocht.
        Weißt Du wo man gekeimten, gemahlenen Dinkel kaufen kann? Hast Du da vielleicht eine verlässliche Bio-Quelle :) ?

        Danke,
        lg
        Marion

        • Liebe Marion,

          ich mache das alles selbst und kaufe nichts ein. Daher kann ich dir auch keinen Shop empfehlen.
          Probiers doch einfach mal selbst aus! Geht alles sehr einfach und ist auch schnell gemacht!

          Alles Liebe,
          die Rohkostlady

  2. Hallen Rohkostlady, wir leben jetzt chinesischen fast 2 Jahre ohne industriellen Zucker und Zusatzstoffe etc. Nun wollen wir auch mal in die Rohkosternährung einsteigen. Wir haben nur Bedenken hinsichtlich unseres Gewichts. Durch unser schon recht gesunde Ernährung müssen wir recht viel essen um nicht weiter abzunehmen. Unser Idealgewicht hat sich ja bereits eingestellt. Wie bekommen wir viel Fett her oder müssen wir dann eigentlich nur viel von allem essen?
    Liebe Grüße, Marie und Sascha

    • Liebe Marie und Sascha,

      bei mir war es nach der Umstellung auf Rohkost so, dass ich viel abgenommen habe. Dachte zuerst auch, dass wenn es so weitergeht, ich ins Untergewicht gerate. Aber mein Gewicht hat sich dann recht schnell eingependelt und ist bis heute gleich geblieben.
      Ich esse saisonal und daher im Frühjahr/ Sommer wenig an fetthaltigem und nehme nicht besonders viel ab dadurch. Im Herbst/ Winter esse ich mehr fetthaltige Produkte und auch hier nehme ich nicht wirklich zu. Wie gesagt, mein Gewicht hat sich eingependelt. Zudem esse ich das, auf was ich gerade Lust habe. Ich höre hier ganz auf meinen Körper. Ich zähle also weder Kalorien noch achte ich darauf, ob ich genügend Fett zu mir genommen habe. Das passiert ganz automatisch bei mir.

      Versucht einfach, die Rohkost schrittweise in euren Ernährungsplan einzufügen. Wenn ihr Hilfe dabei braucht, wenn ich euch unterstützen kann oder wenn ihr Fragen habt, dann meldet euch :)

      Alles Liebe,
      die Rohkostlady

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